Frühstücksbuffet und Service im Retro-Art Hotel Lünen ist doch ganz einfach. Man muß nur....
Vorab: Den Arsch in Bewegung setzen.
Bevor die erste Pfanne heiß wird, muss die Vorratskammer voll sein. Man will ja nicht mitten im Trubel feststellen, dass man „blank zieht“.
Bestandsaufnahme: Erstmal gucken, wat noch da is. Wer nicht plant, verliert!
Großeinkauf: Palettenweise Eier von lokalen Erzeugern, Speckseiten, Zwiebelnetze und massig Butter rankarren.
Verbrauchsmaterial: Servietten und Öl nicht vergessen – ohne Schmiere läuft im Revier gar nix.
Nachher: Den Schlamassel beseitigen (Spülen & Saugen)Wenn die Gäste satt und zufrieden abgedampft sind, geht dat Elend los.
Spül-Marathon: Der „Haufen Geschirr“ erledigt sich nicht von allein. Die verkrusteten Pfannen und Eier-Teller müssen inne Industriespülmaschine, bis dat wieder glänzt wie Speckschwarte.
Bodenpflege: Der Teppich im Frühstücksraum hat sicher ein paar Krümel gefressen. Also: Den Staubsauger schwingen, bis jede Ecke im Retro-Look wieder vorzeigbar ist.
3. Für morgen: Alles wieder schick machen (Eindecken)
Damit dat am nächsten Tag wieder nach „Art-Hotel“ aussieht und nicht nach Pommesbude:
Weiße Tischdecken: Jede Decke muss faltenfrei und blütenweiß liegen. Im Pott lieben wir zwar den Ruß, aber nicht auf dem Frühstückstisch.
Neu Eindecken: Teller, Tassen und Besteck auf Millimeter genau ausrichten. Das Auge isst schließlich mit, auch wenn man Hunger wie ’n Bergmann hat


